Tageslosung für Dienstag, 19. Mai 2026
HERR, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk.

Für die Skifreizeit ging es dieses Jahr wieder in die Schweiz. Genauer gesagt in den Hoch-Ybrig, ein kleines Skigebiet 40 km südlich von Zürich. Auch wenn das Gebiet nicht so groß oder bekannt ist wie einige unserer Reiseziele der vergangenen Jahre, hat es uns an nichts gefehlt: abwechslungsreiche Pisten, vergleichsweise wenig Betrieb und vor allem jede Menge Schnee. Ein kostenloser Skibus wäre zwar wünschenswert gewesen, doch kurzerhand organisierten wir unseren eigenen „SnowCamp Shuttle Service“, um bequem zur Talstation zu gelangen. Das Wetter spielte ebenfalls mit: Es schneite fast täglich, wodurch die Pistenverhältnisse hervorragend waren, besonders wenn man bedenkt, dass wir nicht über 2000 m gekommen sind.

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Unsere Unterkunft lag glücklicherweise nur wenige Minuten von der Talstation entfernt und bot mit zwei großen Aufenthaltsräumen ideale Bedingungen für ein vielseitiges Abendprogramm. Lediglich der anfangs schlechte Handyempfang und das fehlende Internet sorgten am ersten Abend für etwas Unmut, da einige Teilnehmende zu Hause Bescheid geben mussten, dass sie gut angekommen sind. Das konnten wir jedoch schnell mit einem Mitarbeiterhandy klären.

Auch programmatisch gab es in diesem Jahr eine besondere Ergänzung, um etwas Abwechslung neben dem Skifahren zu bieten. Bereits im Januar war ein Teil des Mitarbeiterteams am Hoch-Ybrig, um sich vorzubereiten. Gemeinsam mit Hannah und Manu vom EK Ski arbeiteten wir an unserer eigenen Fahrtechnik und erhielten wertvolle Tipps, wie wir Jugendlichen das Skifahren besser vermitteln und gezieltes Feedback geben können. Außerdem lernten wir, wie man eine Slalomstrecke aufbaut und organisiert.

Dieses Wissen konnten wir am Mittwochvormittag direkt umsetzen. Auf einem Teil der Piste konnten wir unsere eigene Slalomstrecke absperren; dort hatte jede Skigruppe etwa eine halbe Stunde Zeit, die Strecke zu fahren, zu üben und individuelles Feedback zu erhalten.

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In den drei abendlichen Bibelarbeiten beschäftigten wir uns in diesem Jahr mit dem Osterfest.Gemeinsam gingen wir der Frage nach, was an Ostern gefeiert wird und warum es das wichtigste Fest im christlichen Glauben ist. Wir haben gemeinsam Abendmahl gefeiert und uns die Frage gestellt, was all das mit unserem heutigen Leben noch zu tun hat.

Und natürlich hat unser Küchenteam auch hier nochmal Lob verdient. Wie jedes Jahr wurden wir wieder exzellent bekocht und versorgt. Es ist immer wieder beeindruckend, wie es gelingt, für 45 hungrige Menschen zu kochen, selbst auf der Piste aktiv zu sein und dann noch einen Nachtisch aus der Küche zu zaubern.

Wir als Team hoffen, dass alle Teilnehmenden mindestens so viel Spaß hatten wie wir, und freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr.

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